URL: dieartgenossenBei der Frage, welche der beiden primären Maßnahmen zur Webkundengewinnung die effizienzbezogene Oberhand behält, gilt es zunächst einige Fakten zu sichten:
- Wer macht was?
SEO: Die Webseitenoptimierung verrät bereits mit ihrer Bezeichnung, welchem Zwecke sie dient. Ein Eintrag bei Google, Yahoo und Co. Ist gut und schön – bringt nur leider niemandem etwas, wenn er sich auf Seite 167 wiederfindet. Präsenz in den vordersten Reihen lautet das Motto und genau hier kommt die sogenannte „Googleoptimierung“ ins Spiel.
Adwords: Auch hier ist der Name Programm. Abgeleitet vom englischsprachigen Begriff „Adverts“, Anzeigen, wird hier keywordbezogene Werbung im Kleinanzeigenformat geschaltet, die unabhängig zu den eigentlichen Suchergebnissen im oberen Bereich einer Trefferanzeige eingeblendet wird.
- Was sind die jeweiligen Vorteile?
SEO: Mit der Webseitenoptimierung deckt man ein bedeutend weitläufigeres Volumen ab. Die Präsenz ist der einer AdWords-Kampagne um Meilen voraus und die Anzeige auf einem bestimmten Rang (aufwärts) der Trefferrangliste mehr oder minder gewährleistet (abhängig von der Qualität des SEO).
AdWords: Anders, als bei der „Werbung für alle“ werden hier ganz gezielt potentielle Kunden anvisiert. Dies hat zur Folge, dass die Konversionsrate entsprechend höher ist, d.h. die prozentuelle Anzahl der Besucher, die sich letztlich in zahlende Kundschaft verwandelt.
- Wie sehen die Nachteile aus?
SEO: Auch die talentiertesten Optimierungsexperten können keine Wunder vollbringen. Der Markt ist – gerade bei den relevantesten Schlüsselwörtern – hart umkämpft und eine Platzierung auf den vordersten Rängen nicht über Nacht zu erzielen.
AdWords: Die Verlinkung der Seite wird um ein Vielfaches seltener angezeigt, als bei einer vorrangigen Webseitenoptimierung.
- Wie steht es mit dem finanziellen Aspekt?
SEO: Einstmals war die Googleoptimierung ein kostenloser Dienst, doch diese Tage sind lange vorbei. Geschulte Profis und auf eigens spezialisierte Unternehmen liefern sich ein unerbittliches Kopf-an-Kopf Rennen. Laien haben da keine Chance. Weiterhin ist zwischen einer einmaligen Webseitenoptimierung und einer fortlaufenden, d.h. einer regelmäßigen Nachbesserung, zu differenzieren.
AdWords: Wie auch in der Tages- oder Wochenzeitung kostet eine Anzeigenschaltung im Internet Geld. Zuzüglich zu einer monatlichen Grundgebühr wird hier ein bestimmter Betrag pro Klick auf den Werbelink bezahlt. Die Höhe erweist sich hierbei als abhängig von der Nachfrage in Bezug auf das Keyword.
- Was bedeutet das alles?
Die Lösung des „Problems“ lautet ganz einfach: Weshalb einmal werben, wenn man es auch doppelt machen kann?
Studien belegen: Eine Kombination von Googleoptimierung und AdWords-Kampagne erhöht Effizienz und Erfolg und wird folglich von namhaften Industriegrößen und Marktführern durchgängig genutzt. Während die AdWords-Kampagne gezielt neue Kunden wirbt, dient SEO dem Erreichen einer breiteren Masse und legt somit den Grundstein zur Gewinnung eines erhöhten Aufkommens an Neukunden. Denn auch wenn die Konversionsrate der AdWords-Kampagne höher sein sollte, darf man nicht vergessen, dass SEO diesen Umstand in natürlichen Zahlen basierend auf seinem klaren Volumensvorteil wieder wettmacht.